Cyber Resilience Act - was der CRA für Softwarehersteller bedeutet
Scope, Meldepflichten, SBOM und Bussgelder des EU Cyber Resilience Act (Verordnung 2024/2847), mit Fristen bis 2027 und Einordnung für SaaS und Open Source.
Diese Sammlung gehört zusammen: 11 Beiträge unter der Serien-Marke compliance, chronologisch geordnet. Teil 1 oben, jeweils folgende Beiträge bauen darauf auf.
Scope, Meldepflichten, SBOM und Bussgelder des EU Cyber Resilience Act (Verordnung 2024/2847), mit Fristen bis 2027 und Einordnung für SaaS und Open Source.
Ab dem 11. September 2026 verlangt der EU-Cyber-Resilience-Act, dass Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle binnen 24 Stunden frühwarnen und binnen 72 Stunden melden. Wir erklären die zwei Meldespuren, die Fristen, die Single Reporting Platform und wie unsere Assistenz dabei unterstützt, ohne die Meldung für Sie abzusenden.
Deutsche Behörden und kommunale IT-Dienstleister dürfen Cloud-Souveränität als Zuschlagskriterium werten. Dieser Beitrag zeigt konkrete Klauselbeispiele mit Vergaberechts-Bezug, die in Vergabeverfahren Bestand haben, plus Beispiele aus realen Verfahren 2023-2025.
ITAR taintet einen ganzen Stapel, sobald nur eine kontrollierte US-Komponente drinsteckt. Was hilft: diese Komponenten gar nicht erst hereinziehen
Ab dem 11. Dezember 2027 greifen die CRA-Hauptpflichten: EU-Konformitätserklärung nach Anhang V, technische Dokumentation nach Anhang VII und CE-Kennzeichnung nach einer Konformitätsbewertung. Dieser Beitrag erklärt, was Hersteller dafür brauchen, warum die nötige Evidenz schon heute aufgebaut werden muss und wie Dernium dabei assistiert, ohne die Erklärung im Namen des Herstellers auszustellen.
Der Cyber Resilience Act verlangt von Herstellern eine Richtlinie zur koordinierten Schwachstellenoffenlegung, einen auffindbaren Meldekontakt und die Veröffentlichung behobener Schwachstellen. Dernium CRA-Nachweis hostet die CVD-Policy auf einer öffentlichen PSIRT-Seite, erzeugt die security.txt (RFC 9116) und veröffentlicht produktgebundene Advisories - menschen- und maschinenlesbar als CSAF 2.0 mit Revisionshistorie. Dieser Beitrag zeigt die Bausteine und wo bewusst die Verantwortung beim Hersteller bleibt.
Das NIS2UmsuCG gilt seit Dezember 2025 ohne Übergangsfrist. Dieser Beitrag zeigt, was operativ bis 2026/2027 in internen Prozessen, Lieferketten und IT-Haushaltsplanung angefasst werden muss, und welche Dernium-Bausteine dabei direkt nützlich sind.
Dernium CRA-Nachweis erzeugt die EU-Konformitätserklärung (Anhang V) und die technische Dokumentation (Anhang VII) als fertiges PDF: das Werkzeug assembliert die laufend gepflegte Evidenz - Versionen, Stückliste, Schwachstellen- und VEX-Stand - und der Hersteller ergänzt nur die beschreibenden Teile. Dieser Beitrag zeigt, wie der DoC- und der Tech-Doc-Generator arbeiten und wo bewusst die Verantwortung beim Hersteller bleibt.
Der Digital Operational Resilience Act (EU 2022/2554) ist seit Januar 2025 wirksam. Dieser Beitrag geht die praktische Mindestliste durch: ICT-Risk-Register, Incident-Reporting im BaFin-Format, Drittanbieter-Registrierung, Resilienz-Tests und Informationsaustausch.
Das BSI hat den C5-Kriterienkatalog am 14. Mai 2026 in neuer Fassung veröffentlicht. 39 neue und 129 überarbeitete Kriterien, eine Übergangsfrist bis 1. Juni 2027 für Audits, und neue Schwerpunkte bei Verschlüsselung, Datenverarbeitung und Daten-Mapping.
Der EU-US-Angemessenheitsbeschluss (DPF) ist seit 2023 in Kraft und steht unter Klage. Was bedeutet das operativ für TIA-Pflichten, Standardvertragsklauseln und die Frage 'dürfen wir AWS weiter nutzen?'. Mit einer Entscheidungshilfe für Inhouse-Datenschutzteams.